Heizlastberechnung für Altbau nach Sanierung

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  1. Michael1988

    Michael1988

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    Hallo,

    Wir sind gerade dabei unser Haus von 1962 mit ca. 150m² umfassend zu sanieren.

    Folgende Maßnahmen werden umgesetzt:
    Dämmung oberste Geschossdecke mit 400mm Mineralwolle
    Neu Fenster - Uw-Wert gemittelt ca. 0,8 W/m²K
    Fassadendämmung mit 180mm 032er EPS

    Ich habe nun den Zielzustand des Hauses in DanBasic so gut ich es konnte eingegeben. Den U-Wert von Geschossdecke gegen Keller ist laut Baubeschreibung ca. 1,2. Ich habe ihn jetzt mal auf 1,3 belassen um ein wenig Reserve zu haben.

    Hier der Grundriss vom Haus:
    Ansichten_Grundrisse.pdf

    Anbei die Berechnungen:
    Heizlast_Neu.pdf

    Da die Heizungsrohre neu gemacht werden, habe ich mich anhand der einzelnen Massenströme für 35mm für die Hauptleitungen im Keller und 22mm Steigleitungen entschieden. Alles in Kupfer.

    Von den Hauptleitungen im Keller zweigen folgende Steigleitungen nach oben ab:

    Steigleitung 1:
    HK 1 (EG) - 220 kg/h
    HK 2 (OG) - 122 kg/h
    = 342 kg/h

    Steigleitung 2:
    HK 1 (EG) - 187 kg/h
    HK 2 (EG) - 68 kg/h
    HK 3 (OG) - 152 kg/h
    = 407 kg/h

    Steigleitung 3:
    HK 1 (EG) - 149 kg/h
    HK 2 (OG) - 95 kg/h
    = 244 kg/h

    Steigleitung 4:
    HK 1 (EG) - 50 kg/h
    = 50 kg/h

    Steigleitung 5:
    HK 1 (EG) - 65 kg/h
    HK 2 (OG) - 67 kg/h
    = 132 kg/h

    Steigleitung 6:
    HK 1 (EG) - 131 kg/h
    = 131 kg/h

    Dadurch ergibt sich, dass ich für jede Steigleitung mit 22er Kupfer ohne Probleme hinkomme.

    Meine Überlegung war es nun die Rohre recht zeitnah zu tauschen. In dem Zuge möchte ich gerne auch die neuen HK verbauen.

    Bei den Berechnungen in DanBasic habe ich eine Luftwechselrate von 0.25 angegeben. Was wäre hier realistisch? Wir werden nicht alle 2 Stunden alle Fenster aufreißen.

    Könnte sich jemand mal die Berechnungen ansehen und grob beurteilen ob das so in etwa passen könnte?
    Anhand der ermittelten Heizlast von ca. 5,2 kW würde ja vermutlich eine 5 kW WP genügen je nach dem wie ich den Bivalenzpunkt setze.

    Nach dem Dämmmaßnahmen und Umbauten der HK werde ich mittels WMZ nochmal gegenchecken wie die Heizlast nun tatsächlich ist.

    Vielen Dank!
     
  2. nordanney

    nordanney

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    Such Dir bitte einen Profi, der eine raumweise Heizlastberechnung für Dich macht und die Heizung auslegt - und die Heizkörper plant (auch die Zuleitungen, falls gewünscht). Alles anhand Deiner Wünsche (auch Raumperaturen).
    Tipp: Heizlastberechnung - Ingenieurbüro Heckmann
     
  3. Holzhaus61

    Holzhaus61

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    Hast Du denn auch ein vorgeschriebenes Lüftungskozept erstellt/erstellen lassen? ;)
     
  4. Michael1988

    Michael1988

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    Ja, nennt sich Fensterlüften :)

    Eine Mindest-Luftwechselrate von 0,5 erscheint mir schon zu hoch. Kein Mensch lüftet das gesamte Haus alle zwei Stunden. Schon gar nicht bei Temperaturen unter 0°C.

    Ich hatte zuvor ein Altbau saniert der ebenfalls mit WDVS gedämmt wurde. Morgens stoßlüften und Lüften nach dem Duschen / Baden war mehr als ausreichend. Schimmel gab es keinen.
     
  5. nordanney

    nordanney

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    Würde trotzdem mal über ein paar dezentrale Lüfter nachdenken. Wenn man schon saniert, sollten die 3.000€ für eine automatisierte Lüftung (gehe mal davon aus, dass Du viel in EL machst) drin sein. Das ist ein enormer Komfortgewinn.
     
  6. Holzhaus61

    Holzhaus61

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    Aha, also nicht. Tja, denn nicht..
     
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